Kältekammer2017-04-27T11:27:02+00:00

Kältekammer

Die Kältekammer

Unsere Kältekammer besitzt zwei ca. 4 m² große Kammern für Anwendungen von bis zu 4 Personen gleichzeitig. Die Vorkammer mit -60°C dient vor allem als Schleuse, um die Temperatur in der Hauptkammer konstant auf -110°C zu halten!  Auch letzte Feuchtigkeit auf der Haut trocknet hier ab, sodass in der Hauptkammer bei -110°C die Haut keinen Schaden nimmt. In der Hauptkammer bewegen Sie sich dann leicht zu beschwingter Musik. Dabei haben Sie ständig über Sprechkontakt und ein großes Fenster Verbindung zum Personal außerhalb der Kammer. Bei Unwohlsein können Sie jederzeit die Kältekammer wieder verlassen.

Geschichte und Anwendung der Ganzkörperkältetherapie (GKKT)

Kälte als Therapieanwendung ist schon sehr lange bekannt und wurde u. a. im Corpus Hippocraticum (Hippokrates, 460–377 v. Chr.) erwähnt. Bekanntester deutscher Vorläufer der GKKT ist wohl die Anwendung kurzer kalter Vollbäder nach Sebastian Kneipp (1821 bis 1897).

Die heutige Ganzkörperkältetherapie wurde 1980 von dem Japaner T. Yamauchi in Japan auf Grundlage zum Teil schon lange bekannter nervalreflektorischer Zusammenhänge zwischen thermischen Reizen und deren Einfluss auf Erregungszustände im peripheren und zentralen Nervensystem zur Behandlung der Rheumatischen Arthritis entwickelt. In Deutschland hielt die GKKT mit Reinhard Fricke 1984 zur Behandlung entzündlich-rheumatischer Erkrankungen Einzug.

Kältekammer-Therapie bei Rheumatischen Arthritis

Seit dieser Zeit betreiben vor allem Reha-Kliniken Kältekammern, um einen optimalen Behandlungserfolg bei den Patienten zu erzielen.

Die Eiszeitlounge Leipzig ist die erste private Einrichtung in Deutschland mit dem Konzept, Schmerzbehandlung durch Ganzkörperkälteanwendung mit Mobilisierungs- und Kräftigungstraining zu kombinieren.