Wirkungsweise der Kälteanwendung

Physiologische Vorgänge: Durch den Kältereiz verengen sich die Blutgefäße der Haut und die Blutversorgung im äußeren Körperbereich wird reduziert. Durch den Kontakt der Kaltluft auf eine große Hautoberfläche können Reflexbahnen beeinflusst und Einwirkungen auf zentrale Steuerungsfunktionen sowie das Hormon- und Immunsystem ausgelöst werden. Das führt oftmals zur schmerzlindernden Wirkung.

Kältebehandlung bei Arthrose

Die Ganzkörperkälteanwendung wirkt oftmals schmerzlindernd und entzündungshemmend und kann Regenerations- und Heilprozesse beschleunigen. Durch den Kältereiz kann es zu einer Neuformatierung des bei chronischen Schmerzen übersensibel reagierenden Schmerzgedächtnisses kommen und die Schmerzsensoren werden möglicherweise desensibilisiert. Entzündliche Prozesse können gehemmt und die Mobilität verbessert werden. Oftmals tritt eine deutliche Linderung von Schmerzen ein, weshalb man diese Zeitspanne optimal für die Bewegung, Mobilisierung oder manuelle Therapie nutzen kann. Darüber hinaus beeinflusst die Kältetherapie möglicherweise Spannungszustand, Durchblutung und Stoffwechsel in der Skelettmuskulatur. Gerade bei Arthrose führen diese Effekte mitunter zur raschen Linderung der Beschwerden.

Kälteanwendung bei Rheuma, Fibromyalgie, Hauterkrankungen

Die Kälteanwendung bei -110°C kann eine Ausschüttung von entzündungshemmenden Botenstoffen bewirken. Nach einer seriellen Anwendung profitieren viele unserer Kunden mit Autoimmunerkrankungen wie Rheuma, Neurodermitis oder Schuppenflechte von einem Rückgang der Entzündungen und Symptomlinderungen, die auch lang anhaltend sein können.

Physikale Therapie

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